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Rosmaringo

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Möwenfüttern

Brotkrumen werf ich, erwähle kein Ziel,
hoch von der Brücke ins luftige Reich
hungriger Möwen, ein lautstarkes Spiel
haschender Schnäbel umgibt mich sogleich.

Kreischen begleitet der Flugkünstler Schau,
Schwungfedern weisen hinab und hinauf.
Wirbel, Tumulte im nebligen Grau
folgen des Flusses gemächlichem Lauf.

Zank, Streit und Anmut vermischen sich hier,
Gleiten und Flattern und warnender Schrei.
Zwei Stücke Brot hab ich nur noch bei mir,
dann ist der flatternde Aufruhr vorbei.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © melanie mieske / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Das kenne ich gut und das macht Spaß: Brot in die Luft werfen und die Möwen fangen es im Flug.

    1. Ingo Baumgartner

      Danke, Margrit, ja die Flugkünste der Möwen sind erstaunlich. LG Ingo

  2. Hans Witteborg

    Wundervoll wie dieses Schauspiel ist auch das Gedicht!

    1. Ingo Baumgartner

      Ja Hans, ich habe in der Stadt Salzburg öfter die Gelegenheit, solches Treiben zu provozieren. Danke. LG Ingo

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