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Rosmaringo

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Die Würde der Wasservögel

Schwimmhaut zwischen langen Zehen
ist kaum förderlich beim Gehen.
Landgang wird von Anatiden
zwar im Grunde nicht vermieden,
Ente, Gans und Höckerschwan
liegt jedoch sehr viel daran,
auch beim Wiesengrasdinieren
nichts an Würde zu verlieren.

Siehst du stolze Schwäne weiden,
gilt es, Blicke zu vermeiden,
die der Mythenvögel Seelen
Hohn vermutend peinlich quälen.
Denke dir, du gehst an Land
mit Flossen dran und Tauchgewand.
Wortlaut von den Kommentaren?
Na, den will ich dir ersparen.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Rolf Handke / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    „…beim Wiesengrasdinieren nichts an Würde zu verlieren“ – herrlich, Ingo ! Natürlich das ganze Gedicht !

  2. Ingo Baumgartner

    Danke, Margrit! LG Ingo

  3. Hans Witteborg

    Bei dem ondulierten Gang
    meint man die Tiere seien krank.
    Doch Ingo rettet deren Würde,
    erklärt warum hier eine Hürde.
    Die Wortereihung interessant
    hier spricht ein Dichter mit Verstand!

    1. Ingo Baumgartner

      „Ondulierter Gang“ gefällt mir sehr gut, Hans. 😀 LG Ingo

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