Black Ivory Coffee

Ein Mensch, der gerne Kaffee trinkt,
zu Hause und bei Festen,
der schlürft mit vollem Wohlgenuss
mitunter nur vom Besten.

Wer Würze und Aroma will,
aus reinen Spitzenklassen,
der wird sich nur das Feinste
an die Tafel bringen lassen.

Früher oder später
wird er Black Ivory trinken
und vor lauter Ehrfurcht
ins Geschmacksnirvana sinken.

Die Herstellung des Göttersafts
sei hier nur kurz umrissen:
Die Bohnen werden kurzerhand
von Dickhäutern geschissen.

Enzyme, heißt das Zauberwort,
die Jumbos dazu nutzen.
Die Menschen brauchen hinterher
die Bohnen nur zu putzen.

Natürlich hat der IVORY
als Luxus seinen Preis,
doch dafür trinkt der Kaffeefreund
den allerfeinsten Scheiß.




Autor: Gerhard P. Steil

gerhardsteil@t-online.de


Fotograf/Künstler: © gnubier / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 31. Dezember 2012 at 09:24
    • Antworten

    Da bin ich platt: Von einem solchen „Kaffee-Herstellungsprozess“ meinte ich bisher nur im Zusammenhang mit Katzen gehört zu haben…?! Aber man lernt ja nie aus…Bleibt nur zu sagen: PROST — und PROSIT 2013!
    Guten Rutsch!

  1. In unserer Tageszeitung habe ich letzte Woche eine diesbezügliche Meldung gelesen. Ich kannte auch nur den Vorgang mit den Katzen. Also, mir graust ja nicht vor vielem, aber vorverdauten Kaffee find ich schon ein bisschen unappetitlich.

  2. Bei Schleichkatzen sinds kleine, bei Elefanten große Bohnen,
    da wird sich der Kaffee-Anbau in Afrika mehr lohnen.
    Nun weiß man, warum Kaffee braun
    der Rösterei kann man nicht trauen.

  3. Schönen Dank für die Kommentare,
    bleibt noch hinzuzufügen, dass die Tasse schon für 35€ zu kriegen ist.
    Na wer da nicht zuschlägt.
    Ich wünsche allen ein gutes und vor allem schöpferisches Neues Jahr
    Gerhard

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