Der Gepard, ein Marxist

Zwei Parden, einen rief man Leo,
vertieften sich (im Ernst) in Geo-
grafie, Natur- und andre Kunden,
um ihre Bildung abzurunden.

Doch galt ihr größtes Interesse,
der Politik, die Tagespresse
studierten sie, Historisches
war jedem Pard Euphorisches.

Ein Manko gab’s, der Freund des Leo
trug keinen Namen noch ex Deo,
verehrte aber Che und Fidel
(und sang so manch marxistisch Liedel).

Bevor ich Langeweile zeuge,
mit leichter Konsonantenbeuge
(denn che zu ge dient Lautverstärken),
gab’s die Geparden, bitte merken!




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Markus Walti / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 26. Dezember 2012 at 09:55
    • Antworten

    So wirr im Kopf war mir noch nie
    von dieser tollen „Parderie“….

    (Ich wünsche einen schönen 2. Weihnachtstag, Ingo !)

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 28. Dezember 2012 at 10:24
      • Antworten

      Margit, das Gedicht hat auch bei mir Verwirrung gestiftet, so sehr, dass ich jetzt zwei Tage mit Fiber im Bett lag. 🙂 LG Ingo

  1. Manchmal auch Verwirrung stiften
    findet Ingo man beim Dichten!

    • Rosmaringo
    • Ingo Baumgartner on 28. Dezember 2012 at 10:25
    • Antworten

    Ja, Hans, so ein Gepard reizt schon zu abwegigen Gedankengängen. 😀 LG Ingo

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