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Hauspoet

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Tiergeschichten: keine Idee

Liest man zuweilen Tiergeschichten
von denen die Autor ´n berichten,
gibt es kaum ein Tier das nicht
bedichtet wird, von dem man spricht!

Da gibt es Tiere, die Exoten,
vergeblich ´s Wissen auszuloten,
noch nie gehört – noch nie gesehen,
beleben sie hier das Geschehen.

Ob giftig, klein, ob riesengroß,
wie paßten sie in die Arche bloß?
doch wie die Sintflut als Legende
versammeln sich zum guten Ende

auch bei den Tiergeschichten alle.
Und siehe da, mit einem Male
erscheinen als sei nichts gewesen
längst vergessene Faunawesen.

Auch Tiere, die den Menschen freuen,
sich nahtlos in die Liste reihen.
So resigniert der Hauspoet,
weil ihm jetzt doch der Stoff ausgeht!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Edward Hicks (1846) / Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für alle Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.

 

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4 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Das glaube ich nicht wirklich, dass dir der Stoff ausgeht, Hans…..(lach)….und dieses Gedicht mit dem schönen Bild bietet ja schon den Gegenbeweis!

  2. Edith Nebel

    Nach 10 Jahren Tiergeschichten denke ich auch immer, jetzt müssten doch so langsam alle Viecher mal dran gewesen sein. Mitnichten! Es gibt immer noch Neues und Staunenswertes zu entdecken.

  3. Gisela Kurfürst-Meins

    Lieber Hans, dir und der Soff ausgehen, nö nicht wirklich!*lach*

  4. Gerhard

    Das bringt mich auf eine Idee. Mal sehen, ob es irgend ein Krabbler noch nicht bis zu den
    Tiergeschichten geschafft hat. Vielleicht kann man da nachhelfen.
    Gefällt mir, was du schreibst. Gerhard

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