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Hauspoet

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Waldidylle zur Nacht ?

So feuerrot der Horizont,
der stille Wald dunkelt sich ein.
Die Dämmerung den Tag belohnt
und läd die Nacht zum Kommen ein.

Der Vogelsang ist eingestellt.
Es sucht sein Nachtquartier
wer ´s Dunkel für gefährlich hält,
so manches Tag-Getier.

Es ist die Zeit der Fledermäuse,
auch treibt ´s den Dachs aus seinem Bau.
Der Kauz verläßt lautlos sein Gehäuse.
Das Glühwurmmännchen rüstet sich
zur Lichterschau.

Ist dies der Zustand, der für die Idylle steht?
So mancher Räuber bringt der Beute Tod!
Der kalte Mond, der über Wipfeln steht
schaut ungerührt auf manches Todesnot.




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Marion / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Treffend beschrieben, die zweifelhafte „Waldidylle“….es ist schon seltsam, dass wir Menschen in der dunklen Jahreszeit so ähnliche Gedanken haben, Hans. Ich hatte nämlich auch ein Gedicht zum Thema Eulen geschrieben — das reiche ich dann mit etwas Abstand demnächst ein, okay ?!

  2. Hans Witteborg

    Ich liebe Eulen…sie sehen immer so altklug aus. Freue mich auf das Gedicht!

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