Martinsumzug

Asinus und Asina
sind ein tolles Eselpaar.

Zum Martinstag gab ´s Eseltreffen,
Asinus ist stets dabei gewesen,
weil Mangel war am Equus
und Martin nun mal reiten muß.

Der Pferde gibt es heute viel.
`S ist offenbar der Mädchen Ziel
im Sattel auf dem Pferderücken
sich schenkelpressend zu beglücken!

Da braucht es nicht, was sehr natürlich,
des Esels, der zudem figürlich
ob seines Stockmaß´s nicht genügt,
was man beim Martinsumzug rügt.

Man konnte unsere Eselhelden
folglich nicht zum Umzug melden.
Zudem fehlt Ewald das Entzücken
beim Reiten nicht Aug´ins Aug´ zu blicken.

Also leistet man Verzicht,
doch unsere Esel stört das nicht.
Denn Asinus und Asina
sind schließlich nicht zum Reiten da!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Rike / www.pixelio.de

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3 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 14. November 2012 at 06:34
    • Antworten

    Der stolze und mitfühlende St. Martin braucht eben doch ein edles Ross..!

    1. Wobei dem Herrn Jesus ein Esel gut genug war …

  1. Das stimmt wohl…und deshalb sind Asinus und Asina auch stolz darauf!
    Nach dem römischen Centurio Martin hätte kein Hahn mehr gekräht, wenn die römische
    Miltärverwaltung ihn nicht wegen Zerstörung miltärischen Eigentums (Umhang) für drei Tage in den Bau geschickt hätte. Man stelle sich mal vor: wieviele“ Heilige“ wir hätten, wenn die Verantwortlichen für die Steuergelder sich wegen Verschwendung ebenfalls einer solchen Justiz würden unterziehen müssen!

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