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Lustiges Tieralphabet

Der Affe klettert auf den Baum,
herunterfallen wird er kaum.
Die Biene, die den Honig macht,
wird beraubt um ihre Pracht.
Der Colibri den Nektar trinkt,
hat keine Stimme, die uns singt.
Einhöckrig ist das Dromedar
dort im schwarzen Afrika.
Der Esel immer Lasten trug,
seine Ohren sind in manchem Buch.
Vom Frosch, der abends ständig quakt,
der Franzos‘ an den Schenkeln nagt.
Gar klapprig ist der alte Gaul,
schon längst sind seine Zähne faul.
Der gute Hofhund oftmals bellt,
was den Nachbarn nicht gefällt.
Der Igel ist ein Stachelschwein,
was würd’ er ohne Stacheln sein ?
Vorm Jaguar läuft alles fort,
auch gibt es Autos von der Sort‘.
Das Känguru, das lebt ‚Down Under‘,
bei uns daheim wär es ein Wunder.
Der Löwe brüllt in heißer Wüste,
er geht nicht an die Nordseeküste.
Die Mäuse werden niemals alle,
gehen auch manche in die Falle.
Das Nashorn ist oft voller Grimm,
stößt es dich um, dann biste hin.
Wasser ist des Ochsen Wein,
wer möchte schon ein Ochse sein ?
Schlau ist der Pudel wohl dagegen,
und pudelnass sind wir im Regen.
Die Qualle segelt durch die Meere,
zu essen man sie nicht begehre.
Das Rindvieh ist meist nicht alleine,
manche haben nur zwei Beine.
Schweine geben Fleisch und Wurst,
das Saufschwein leidet unter Durst.
Der Tiger rot und gelb gefleckt,
hat seit Zeiten Blut geleckt.
Das Uhu krächzt in dunkler Nacht,
sein Aug‘ wird auf und zu gemacht.
Es lebt der Wolf im tiefen Wald,
beim Fahrradfahren schmerzt er halt.
Das Zebra hat gar viele Streifen,
auch halten davor viele Reifen.




Autor: Karl-Heinz Fricke

karl28khf@yahoo.ca


Fotograf/Künstler: © Gerd Altmann / www.pixelio.de

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3 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Nun hat es also geklappt: Das „Lustige Tieralphabet“ ist angekommen. Das ist gar keine Selbstverständlichkeit, immerhin hat es den weiten Weg von Kanada geschafft….zum Glück ist das via Internet heute möglich. Einen herzlichen Gruß an den weit entfernten Gedichteschreiber Karl-Heinz !

    Margrit

  2. Edith Nebel

    Ja, wir sind richtig international geworden!
    Ich hoffe, Karl-Heinz hat noch mehr tierische Texte für uns.

  3. Hans Witteborg

    Das V in Vielfraß scheint zu fehlen
    auch Yaks aus Tibet sind nicht da.
    Dafür muß er sich nicht mehr quälen,
    er reiste ja nach Canada!

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