Asinus und Asina
sind ein tolles Eselpaar.
Ein Eselhengst sich auch nicht scheut
die öffentliche „Zweisamkeit“.
In Ostwestfalen ist man prüde
und dieses „Schauspiels“ bald auch müde.
Desgleichen auch des Försters Weib,
denn Ewald rückt ihr auf den Leib,
wenn Asinus den Trieb auslebt,
er auch auf „Freiers Füßen“ schwebt.
So geht das nicht, sagt Ewalds Frau.
Dem abzuhelfen weiß sie genau:
ihr schwebt dazu als nächsten Schritt
bei Asinus ein scharfer Schnitt!
Der Förster will davon nichts wissen.
Er scheint das „Schauspiel“ zu genießen.
Mal schauen, ob sich zu guter Letzt
sich seine Frau wohl durchgesetzt?
Asinus und Asina
sind ein noch tolles Eselpaar.
Das Schicksal ist oft unerbittlich.
Ist denn Natürlichkeit unsittlich?
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Ernst Vikne /


» Stirnhaar
» Morgenweide
» Hornlose Rinder
» Ach, wär ich doch ein Schaf
2 Kommentare
Hans Witteborg
30. Oktober 2012 von 11:02 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Bei dem Bild wurde des Försters Weib neidisch!
Gisela Kurfürst-Meins
30. Oktober 2012 von 14:52 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ach nö, kein Schnitt.-:)