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Hauspoet

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Weiblichkeit verpflichtet

Asinus und Asina
sind ein tolles Eselpaar.

Der Himmel weinet herbstlich Tränen,
der Esel Fell sieht aus wie Strähnen
und Asina sieht mit Bedauern,
daß es kein Ende mit den Schauern.

Sie fühlt, daß ihre Weiblichkeit
verletzt wird, denn die Eitelkeit
ist größer als beim Asinus,
dem macht ´s nichts aus so ´n Regenguß

Der ist nicht schön, will es nicht sein
und bildet sich das auch nicht ein.
Ein strammer Bursch, eher zottelig:
Asina hät ´s für trottelig.

So unterschiedlich der Geschmack.
Es lohnt darüber keinen Schnack!
Schön sein – für Frauen angenehm,
für Männer aber unbequem!

So bleibt der Einem Eigenart
dem Anderen denn auch erspart.
Gleichwohl sind Asinus und Asina
ein wirklich tolles Eselpaar.




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Susanne und Giovanni Romano / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Doch auch die Männer holen auf und achten auf ihre Pflege und ihr Äußeres. Bis zu einem gewissen Grad ist das doch sehr lobenswert, oder?!

  2. Gisela Kurfürst-Meins

    Wir Frauen sind eben etwas ganz besonderes.*lach*

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