Daisy und ihre drei Geschwister waren nun schon eine Weile zusammen und freuten sich darüber. Aber sie wußten auch, eines Tages würde wieder eine oder einer von ihnen gehen.
Sie hatten von ihrem Bruder gelernt, wenn man knurrt und schnappt, dann wollen einen die Leute nicht, aber leider funktionierte es nicht immer. Bei der Schwester von Daisy half es nichts. Obwohl sie knurrte und schnappte, wurde sie mitgenommen. Ein Vater mit einem kleinen Jungen trug sie einfach weg.
Der kleine Bub war selig, er kraulte das seidige Fell und streichelte sie. Daisy weinte bitterlich und Nelly, die kleine Schwester weinte ebenfalls. „Ich besuche dich, sobald ich kann“, sagte sie zum Abschied und sie hielt ihr Versprechen.
Eines Tages stand sie mit dem kleinen Buben vor Nelly und erzählte ihr, wie gut sie es getroffen hatte. Alle seien lieb zu ihr und sie bekomme gutes Futter. Der kleine Bub ging mit ihr spazieren und sie wäre richtig glücklich. Als Daisy das hörte, war sie nicht mehr so traurig, sie freute sich, daß ihre Schwester Nelly es so gut getroffen hatte.
Nelly besuchte ihre Schwester so oft sie konnte und dann erzählte sie auch den anderen Geschwistern, wie schön es bei einer Familie sei. Alle wünschten sich, auch so eine liebe Familie zu bekommen und träumten von einer besseren Zukunft.
Autor: Ursula Geier
UrsulaGeier@web.de
www.urska.jimdo.com
Fotograf/Künstler: © Thorsten Freyer / www.pixelio.de

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3 Kommentare
Margrit Baumgärtner
18. Oktober 2012 von 08:34 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
“Knurren und Schnappen” ist bei Frauchen/Herrchen aber nicht gern gesehen. Junge Hunde müssen eben erst eine Menge lernen.
Gisela Kurfürst-Meins
18. Oktober 2012 von 09:52 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Schöne Geschichte, ich liebe diese Rasse.
Hans Witteborg
18. Oktober 2012 von 11:26 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Wenn einer auf den Hund gekommen,
hat er wohl auch ´nen Schnaps (Mops) genommen!