Asinus und Asina
sind ein tolles Eselpaar.
Die Weide ist gut eingezäunt
und wird von Blumen fein umsäumt.
Frau Ewald, die die Försterin
hat ausgeprägten Schönheitssinn.
Zudem zieht sie ein Rehkitz auf,
des weiteren gab´s noch Zulauf
von verwaisten Frischlingen,
die ihre Aufmerksamkeit abringen.
Doch kümmert sie sich als ein Muß
auch um Asina und Asinus.
Nur Reh und Frischlinge vermeinen,
daß die Esel ihnen scheinen
als Eltern geradezu willkommen.
so haben sie sich vorgenommen
von deren Seite nicht zu weichen,
sie ständig um die Beine schleichen.
Überraschung – siehe da,
es fühlen sich als Elternpaar
Asina und auch Asinus,
worüber man schon staunen muß!
Asina setzt ihre Beine
sehr grazil, damit die Schweine,
die beim Grasen um sie wuseln
nicht verletzt werden im Duseln.
Asinus als neuer Vater
macht denn auch nicht viel Theater.
Lediglich ein alter Ganter
fühlt sich nicht als ein Verwandter
denn:
wer auf zwei Beinen ständig rennt,
der sich nur ungern ESEL nennt.
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Helmut J. Salzer / www.pixelio.de

» Almtraum
» Der Käfer und der Schäfer
» Alles Käse
» Ziege, Pferd, Reh
» Modern Times
» Über die Labilität der Kühe
2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
2. Oktober 2012 von 08:42 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Toll—eine Patchwork-Familie !!
Gisela Kurfürst-meins
2. Oktober 2012 von 14:53 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Hihi, klasse, ich liebe Esel.