Im Vergleich zu Grüngeschöpfen
lässt ein Bison sich in Töpfen
nur bedingt im Hause pflegen.
Bisons brauchen warmen Regen.
Indianerbüffel neigen,
dieses würde schnell sich zeigen,
selbst auf freier Fensterbank
zu beträchtlichem Gestank.
Gut, man spart sich Blumendünger,
doch der Bison wird nicht jünger,
quillt dann aus dem Topf aus Ton,
ganz im Ernst, wer will das schon?
Besser taugen Beutelratten,
die gedeihen auch im Schatten,
Anders als der Gummibaum,
brauchen sie auch wenig Raum.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Ruth Rudolph / www.pixelio.de

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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
28. September 2012 von 09:11 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Bisons hinter den Gardinen
gegen Nachbarblicke dienen.
Schauen raus mit bösem Blick,
gebt mir doch ein Bisonstück…!
Hans Witteborg
28. September 2012 von 11:13 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Bisons oder Beutelratten
die selben Vorfahren einst hatten.
Die Entwicklung zeigte sich
bald darauf sehr unterschiedlich!
Ingo hat wie immer Recht,
in Töpfen wächst der Bison schlecht!