Asinus und Asina
sind ein tolles Eselpaar.
Auf ihrer Flucht sehen sie bald
am Ende des Ackers einen Wald.
Nach allen Mühen, allen Schrecken
können sie sich dort verstecken.
so wie gedacht – so auch getan.
Erschöpft halten sie im Walde an.
Und hungrig sind sie unterdessen,
sind lange unterwegs gewesen.
Doch Nadelwald bietet nicht Speise.
Asina hungrig, wimmert leise:
ach, nur ein Kräutlein, könnt ´ ich ´s essen!
Asinus aber gräbt indessen
im Waldboden mit seinen Hufen,
um nach Essbaren zu suchen.
Er findet Pilze, von denen Fliegen
nicht genügend können kriegen.
Beide tun sich daran gütlich,
doch dann wird es ungemütlich
Fliegenpilze haben Substanzen
nach denen kann man Veitstanz tanzen.
Dieses tun sie ohn´ Erbarmen
und so sehen wir die armen
Asinus und Asina
als bekifftes Eselpaar!
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Margrit / www.pixelio.de

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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
28. September 2012 von 09:15 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Gefahren gibt´s in allen Gassen,
Vorsicht muss man walten lassen.
Auch die Esel wissen nun:
Pilze lässt man lieber ruh´n !
Hans Witteborg
28. September 2012 von 11:07 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Wieder mal schön gereimt, Margrit!