Könige der Winde

Ich träum´, ich galoppiere
durch heißen Wüstensand,
sei eins der edlen Tiere,
Araber-Pferd genannt.

Ihr Haupt trägt Haar-Geschmeide
gewebt aus Sternenglanz.
Ihr Fell glänzt reine Seide,
ihr Blick wirft Eleganz.

Es weht im Sprung erhoben
voll Schwung ihr langer Schweif,
wo tänzelnd Hufe toben,
wie ein Kometenstreif.

Ich träum´ zu galoppieren
wie sie, durch Licht gekrönt
und muss mein Herz verlieren,
so wird mein Blick verwöhnt.

Bei Sand und Pyramiden,
wo ich die Grazien finde,
verehrt man sie zufrieden
als Könige der Winde.




Autor: Helga Kurowski




Fotograf/Künstler: © Thomas Hein / www.pixelio.de

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3 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 11. September 2012 at 07:51
    • Antworten

    Da ist es nun ! Das schöne ARABER-Gedicht, welches unbedingt für alle Pferdefreunde hier zu finden sein sollte. Ich danke Frau Kurowski noch einmal für die Erlaubnis der Vermittlung !
    Die Faszination dieser edlen Pferderasse (deren Blut auch viele andere Pferderassen „veredelt“ hat) ist
    wunderbar beschrieben. Wer kennt nicht den stolz erhobenen, geschwungenen Schweif und den zierlichen
    Araberkopf mit den großen Augen, sowie den graziösen Galopp….wahre „Königspferde“! Ein Traum!

    Liebe Grüße! Margrit Baumgärtner

  1. Und vielen Dank fürs Acquirieren des Gedichts! Freut mich, wenn Autoren und Leser nach passendem Material für unsere Seite Ausschau halten!

  2. Schönes Gedicht…ein wahres Vollblut. Araber sind toll, ich meine die Pferde. Über die Menschen kann ich mir kein Urteil erlauben, weil ich keine Araber kenne.

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