Der Pfauenaugentaglichtfalter
siecht hin von innerer Gewalt her,
erkrankt an schizophrenen Schüben,
verwechselt hüben glatt mit drüben
und zwar bis hin ins hohe Alter.
Er fühlt im Rot des Kardinales
sich einmal wichtig als zentrales
Geschöpf mit Zukunft auf dem Throne,
dann wieder – dieses auch nicht ohne –
als Teil des Pfauenschwanzfinales.
Wer weiß jedoch von solchen Dingen?
Du schätzt ja von den Schmetterlingen
nicht Geisteszustand- und befinden,
er reicht, die Tiere schön zu finden
und ihre Anmut zu besingen.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Kurt F. Domnik / www.pixelio.de

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6 Kommentare
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Margrit Baumgärtner
7. September 2012 von 07:24 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Da wünsche ich dem armen Falter mal, dass er vom “Taglicht” aufgeheitert wird…!
Ingo Baumgartner
7. September 2012 von 09:11 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Es gibt heute schon sehr wirksame Behandlungsmöglichkeiten umd em Falter die Flausen auszutreiben.
LG Ingo
Gisela Kurfürst-Meins
7. September 2012 von 08:52 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ach der Arme, aber schön ist er!
Ingo Baumgartner
7. September 2012 von 09:12 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Danke herzlich für den Kommentar! LG Ingo
Anonymous
7. September 2012 von 11:50 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Der Ingo sorgt sich um die Psyche
von einem schönen Schmetterling.
Das aber sind der Schönheit Flüche,
daß ewig man sie nicht einfing!
Ingo Baumgartner
7. September 2012 von 11:52 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar