Die letzten Strahlen gehen nieder.
Die Sonne versinkt in’s Wolkenbett.
Da schließen sich auch Blumen wieder.
Die Wiese ist ihre Lagerstätt.
Was alles hat der Tag gebracht?
Schenkte er uns Zufriedenheit?
Oder überdeckt die Nacht
Hier viel Kummer und das Leid?
Es ist doch wundervoll bedacht,
dass jeder seine Zeiten braucht,
wo ihm dann die Erholung lacht,
oder ihn die Arbeit schlaucht.
Doch die Natur weiß es genau.
Denn auch die Tiere geh’n nach Hause
und schlafen tief in ihrem Bau,
oder sie ruh’n und machen Pause.
Man sollte seines Tages Sorgen,
nicht in seinen Schlaf mitnehmen.
Ausgeschlafen dann am Morgen
Sind manche Übel nur noch Schemen.
Die Nacht hat uns jetzt fein umhüllt.
Am Himmel zieht der liebe Mond.
Wo dann von Träumen tief erfüllt,
der gute Schlaf den Tag belohnt.
Autor: Heidi Schmitt-Lermann
heidi.schmitt-lermann@tier-zauberland.de
www.tier-zauberland.de
Fotograf/Künstler: © Heidi Schmitt-Lermann / privat


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4 Kommentare
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Ingo Baumgartner
27. August 2012 von 09:13 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Sehr beeindruckendes Gedicht. LG Ingo
Margrit Baumgärtner
27. August 2012 von 09:28 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Auch das Bild fängt die Abendstimmung wunderbar ein. LG Margrit
hans Witteborg
27. August 2012 von 10:43 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
eine schöne Abendstimmung und, na Du weißt schon…
Ursula Geier
28. August 2012 von 23:11 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Das hast du wieder schön gesagt, Gruß Uschi.