Katzenfindelkinder, Teil 2 von 2

Nun waren schon ein paar Wochen vergangen und der Frühling hielt Einzug. Es war Ende März und überall blühten schon Narzissen und vereinzelte Tulpen, die Luft war mild und samtweich.

Die fünf kleinen Kätzchen entwickelten sich prächtig. Es hatten sich auch schon kleine Freundschaften gebildet. Willi und Mienchen liebten sich abgöttisch, Emmy und Mohrly waren die besten Spiel- und Kuschelkumpels, Felix war eher ruhig, verstand sich aber mit allen.

Gabi musste auch viel in ihrer Wohnung wegräumen, da alles für die Kleinen interessant war.

Jedes Kätzchen hatte seinen eigenen Charakter. Mohrly z. B. liebte es die Rosenblätter von den Schnittblumen abzuzupfen und zu futtern oder Willi, er puhlte immer die Wolle von Gabis Strickzeug aus dem Korb. Die Mädels unter den Katzen waren eher brav, außer dass sie manchmal hin und wieder etwas umkippten. Felix war auch eher der ruhige Geselle über alles erhaben.

Jetzt waren die Kleinen 5 Monate alt und Gabi wollte ihnen ermöglichen, dass sie in den Garten durften. Klaus musste dafür den selbigen aber erst einmal katzensicher einzäunen, damit den Kätzchen nichts Schlimmes passieren konnte.

Und dann endlich war es soweit, die Minis durften raus.

Willi und Mohrly stürmten sofort los, Emmy hatte etwas Angst und ging nur kurz auf die Terrasse, Mienchen lief gezielt zum Apfelbaum und legte sich in die Sonne. Felix inspizierte ganz aufmerksam den Garten.

Es war eine Freude den Kleinen zuzuschauen.

Abends kamen auch bis auf Willi und Mohrly alle brav wieder ins Haus. Die Beiden schwarzen Kater waren sicher irgendwo in der Nähe aber es dauerte ca. 1 Stunde bis sie sich auf Gabis rufen zeigten und herein kamen.

So vergingen die schönen Frühlingstage und langsam kam der Sommer.

Gabi und Klaus freuten sich über ihre süßen verspielten Kätzchen, es war ein Wink des Schicksals.




Autor: Gisela Kurfürst-Meins

gisela.meins@gmx.de


Fotograf/Künstler: © Gisela Kurfürst-Meins / privat

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3 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 22. August 2012 at 08:26
    • Antworten

    Eine hübsche „Miezen-Rasselbande“, besonders die Fotos in „schwarz-weiß“!

  1. Ja, mit so einem kätzischen Kontrastprogramm hat man was für alle Lebenslagen: schwarze Katzenhaare auf hellen Klamotten, weiße Haare auf dunklen …

  2. Wer eine Katzenallergie
    der findet Kätzchen nicht so toll
    ich kenne wen, der geht dann nie
    zu Besuch auch wenn ers soll!

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