Der Herrgott, ganz in Schöpferlaune,
versuchte neue Kreationen.
Ein Schwein vielleicht mit Eiderdaune,
er dachte erstmals so ans Klonen.
Es war das Hörnchen schon erfunden,
die Maus bevölkerte die Erde.
Gott Vater tüftelte drei Stunden,
dann sprach er abermals – es werde.
Aus rotem Ton entstand ein Wesen,
zwei Drittel Maus, ein Drittel Hörnchen.
Sie frisst der Bilch, trotz andrer Thesen,
wie seine Schöpfungspaten Körnchen.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Verpacker / Ich, der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentliche es als gemeinfrei. Dies gilt weltweit. In manchen Staaten könnte dies rechtlich nicht möglich sein. Sofern dies der Fall ist: Ich gewähre jedem das bedingungslose Recht, dieses Werk für jedweden Zweck zu nutzen, es sei denn Bedingungen sind gesetzlich erforderlich.


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1 Kommentar
hans Witteborg
22. August 2012 von 12:21 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Wir haben auf dem Boden Bilche,
sehr störend sind sie diese Knilche.
Ach wären sie doch Ton geblieben,
müßt ich nicht nachts noch Wache schieben!
Ich find die tierchen trotzdem toll, sie haben einen Dichter wie Ingo verdient!