Ich höre nie Lob, nie ein freundliches Wort,
vor haschenden Händen muss ständig ich fliehen,
seh‘ kraftvoll den Ekel an Mundwinkeln ziehen,
doch bleibe ich trotzig und fliege nicht fort.
Nur gestern, da war mir ein Auge so nah,
ich spürte den Atem, der stumme Beschauer,
er tat mir kein Leid und durchbrach eine Mauer
zu mir, meinem Wesen, hör an, was geschah!
Entzücken schwang mit in dem freudigen Ruf,
mein Glanz und mein Schiller, das Spiel der Facetten
verhalfen zum Bild eines funkelnden netten
Geschöpfes, das wissend ein Jemand so schuf.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Jürg Adler / www.pixelio.de

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2 Kommentare
Ursula Geier
1. August 2012 von 07:09 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Armes Ding, so hab ich das noch nie gesehen, jetzt schmeiß ich meine Klatsche weg und tue ihnen nichts mehr.
hans Witteborg
2. August 2012 von 13:00 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Klasse!