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Rosmaringo

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Welt des Zarten

Es zieht das Zarte Zartes an,
Libellen ruhen auf der Rose.
Die Milde später Sonnenbahn
küsst sanft den Kelch der Herbstzeitlose.

Die Ähren wiegen sich im Wind,
doch fürchten sie der Stürme Wüten.
Behutsam streicht das Menschenkind,
den Seidenflor der Malvenblüten.

Den Sturzbach meidet wohl der Schwan.
Er treibt auf spiegelglatten Teichen
wie Re auf seinem Sonnenkahn
und würde allem Rauen weichen.

Die Welt kennt außer Yin auch Yang,
das Weiche neben strenger Härte.
Sie sind Geschwister her vom Rang,
ergänzen sich in ihrem Werte.



Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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6 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Auch dieses Gedicht stammt aus der “Welt des Zarten”:
    Es ist wie hingeflüstert…, hingehaucht…, hingetupft…

    LG Margrit

    1. Ingo Baumgartner

      Margrit, ich danke dir für die wohlwollende Beurteilung. LG Ingo

  2. hans Witteborg

    Der Sonnengott Re hat zart seine Hand auf Ingos Schilfrohrfeder gelegt.
    Wir alle aber sind gespannt, was Ingo fernerhin bewgt.

    1. Ingo Baumgartner

      Hans, wenn du auf weitere Reimereien von mir gespannt bist, dann schwillt mir der Kamm. :) LG Ingo

  3. Ursula Geier

    Ach, ist das wieder schön, zart wie ein Hauch, so wäre ich gerne auch.

    1. Ingo Baumgartner

      Danke Ursula, ich freue mich, wenn dir der kleine Ausflug in die Welt des Zarten gefällt. LG Ingo

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