Es zieht das Zarte Zartes an,
Libellen ruhen auf der Rose.
Die Milde später Sonnenbahn
küsst sanft den Kelch der Herbstzeitlose.
Die Ähren wiegen sich im Wind,
doch fürchten sie der Stürme Wüten.
Behutsam streicht das Menschenkind,
den Seidenflor der Malvenblüten.
Den Sturzbach meidet wohl der Schwan.
Er treibt auf spiegelglatten Teichen
wie Re auf seinem Sonnenkahn
und würde allem Rauen weichen.
Die Welt kennt außer Yin auch Yang,
das Weiche neben strenger Härte.
Sie sind Geschwister her vom Rang,
ergänzen sich in ihrem Werte.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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6 Kommentare
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Margrit Baumgärtner
26. Juli 2012 von 08:58 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Auch dieses Gedicht stammt aus der “Welt des Zarten”:
Es ist wie hingeflüstert…, hingehaucht…, hingetupft…
LG Margrit
Ingo Baumgartner
27. Juli 2012 von 08:28 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Margrit, ich danke dir für die wohlwollende Beurteilung. LG Ingo
hans Witteborg
26. Juli 2012 von 11:25 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Der Sonnengott Re hat zart seine Hand auf Ingos Schilfrohrfeder gelegt.
Wir alle aber sind gespannt, was Ingo fernerhin bewgt.
Ingo Baumgartner
27. Juli 2012 von 08:29 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Hans, wenn du auf weitere Reimereien von mir gespannt bist, dann schwillt mir der Kamm.
LG Ingo
Ursula Geier
27. Juli 2012 von 02:51 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ach, ist das wieder schön, zart wie ein Hauch, so wäre ich gerne auch.
Ingo Baumgartner
27. Juli 2012 von 08:32 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Danke Ursula, ich freue mich, wenn dir der kleine Ausflug in die Welt des Zarten gefällt. LG Ingo