Vergeblich sucht das Läusekraut
auf seinem Blattbestand nach Nissen.
Wie’s auch nach Laus und Eiern schaut,
es findet keine, wie wir wissen.
Ein klarer Fall von Zwangsneurose,
verstörend und bedauerlich.
Verhaltenstraining, Selbsthypnose
sind wenig wirksam unterm Strich.
So mischen wir uns gar nicht ein,
die Lausphobie wir ewig bleiben.
Wir legen höchstens einen Stein
ans arme Kraut, wenn‘s juckt – zum Reiben.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
hans Witteborg
23. Juli 2012 von 11:22 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Die Laus, die gern mal platt man haut
steckt nicht in diesem schönen Kraut.
Der Ingo lehrt uns allerlei,
wir hören zu und sind dabei.
Auch das nächste der Gedichte
erzählt auch wieder ´ne Geschichte!
Ingo Baumgartner
25. Juli 2012 von 07:44 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Hans, deine Antwortgedichte sind umwerfend.
LG Ingo