Es gibt viele Tiere auf der Welt.
Oft groß und prächtig so zum Staunen.
Ein kleines Tierchen mir gut gefällt.
Es ist so putzig in seinen Launen.
Viele Vögel leben im Wald.
Doch ein Vogel hat seinen Platz,
an jedem Ort, ob warm, ob kalt,
ein Vagabund, der kleine Spatz.
Seiner Sippe treu verbunden
Ist er frech und quietschfidel.
Hat er etwas miss empfunden,
setzt er sich hin und macht Krakeel.
Er hat ein südlich’ Temperament.
Sie schimpfen ständig und sie streiten.
Wer so vom Füttern her sie kennt,
kennt auch stets die Kampfbereiten.
Die Spatzenfrau wird ihrem Mann
Autorität stets untergraben.
Sie züchtigt ihn, wenn sie nur kann,
mit Picken und mit Flügel schlagen.
Sie haben trotzdem viele Bruten
und ziehen Kleine auf mit Fleiß.
Doch ihr Rückgang lässt vermuten,
dass Umweltschaden hat seinen Preis.
Vom Dino stammt er ab, der Kleine,
kaum vorstellbar bei dem Gewicht.
Ich hoffe, ich steh’ nicht alleine,
die hier für ihn die Lanze bricht.
Er ist so süß. der kleine Clown.
Mit seinen Späßen er sehr entzückt.
Und reizend ist er anzuschau’n,
wo man das Vöglein auch erblickt.
Autor: Heidi Schmitt-Lermann
heidi.schmitt-lermann@tier-zauberland.de
www.tier-zauberland.de
Fotograf/Künstler: © Heidi Schmitt-Lermann / privat


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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
20. Juli 2012 von 08:43 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Auch ich “breche gern eine Lanze” für den lustigen, frechen Spatz – und vor allem für dieses Gedicht, das
alle Merkmale des putzigen Vogels so genau und liebevoll schildert ! Ganz großartig und wieder mit einem
entzückenden Bild !
LG Margrit
hans Witteborg
20. Juli 2012 von 10:48 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Herzig ist die letzte Strophe,
und so schön das Bild, ich hoffe,
daß noch mehr von den Gedichten
Heidi schreibt fürTiergeschichten