Ich bin – und wenn ich meiner Mutter glaube -
dann bleib ich wohl für immer eine Kröte,
sitz in den Winkeln einer Gartenlaube
und warte hungrig auf die Abendröte.
Dann suche ich den Wurm, die nackte Schnecke,
der Amsel gleich benütze ich die Flöte
zum Abendlied, damit ich Wohlgefallen wecke,
vergeblich, denn wer schätzt schon eine Kröte?
Ich kenne aber Leute, kluge Wesen,
die schauen mir ins funkelnd schöne Auge,
sie können aus der Glitzerperle lesen,
wie sehr ich auch als echte Schönheit tauge.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Andrea Kusajda / www.pixelio.de

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4 Kommentare
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Margrit Baumgärtner
17. Juli 2012 von 07:43 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Erst ein Blick ins Angesicht,
dann entsteht ein “Liebesgedicht”.
Ingo hat den richt´gen Riecher:
Er kennt den Nutzen ALLER Viehcher.
Ingo Baumgartner
17. Juli 2012 von 10:08 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Erst schauen, dann urteilen. Danke, Margrit. LG Ingo
hans Witteborg
17. Juli 2012 von 11:02 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Danke Ingo für deine wunderbaren Naturgedichte!
Ingo Baumgartner
17. Juli 2012 von 11:17 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Der Dank gilt auch für dich hans, wie schon einmal gesagt – Hans’ Tierleben. LG Ingo