Um nicht mittags zu ermatten,
stellt das Huhn sich in den Schatten.
Gott sei Dank, es tun‘s nicht alle
Hennen, denn in diesem Falle
gäb’s ein schreckliches Gedrängel,
ganz gewiss auch Rücksichtsmängel.
Für die Menschen blieben keine,
Schattenplätze – und ich meine –
Missgunst wär dann zu verstehen.
Mag man’s wenden, mag man’s drehen,
schattenscheue Hühner heben
pazifistisches Bestreben.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
13. Juli 2012 von 08:35 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Bin selbst so gar nicht “schattenscheu”,
ich scheue nur die heiße Sonne.
Geh´ zu den Hühnern, bin so frei,
dort sitz´ ich dann mit großer Wonne !
LG Margrit
hans Witteborg
13. Juli 2012 von 10:55 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Das ist was wir noch nicht hatten
ein Gedicht mit Hühnern / Schatten.
Nur der Ingo, wie ich seh´
kommt auf die skurrile Idee