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Rosmaringo

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Das Verdienst schattenscheuer Hühner

Um nicht mittags zu ermatten,
stellt das Huhn sich in den Schatten.
Gott sei Dank, es tun‘s nicht alle
Hennen, denn in diesem Falle
gäb’s ein schreckliches Gedrängel,
ganz gewiss auch Rücksichtsmängel.

Für die Menschen blieben keine,
Schattenplätze – und ich meine –
Missgunst wär dann zu verstehen.
Mag man’s wenden, mag man’s drehen,
schattenscheue Hühner heben
pazifistisches Bestreben.


Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Bin selbst so gar nicht “schattenscheu”,
    ich scheue nur die heiße Sonne.
    Geh´ zu den Hühnern, bin so frei,
    dort sitz´ ich dann mit großer Wonne !

    LG Margrit

  2. hans Witteborg

    Das ist was wir noch nicht hatten
    ein Gedicht mit Hühnern / Schatten.
    Nur der Ingo, wie ich seh´
    kommt auf die skurrile Idee

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