Die Ähre neigt sich, nicht vom Wind
gebeugt. Ein Luftgeist ohne Ziel
nützt diese Schaukel wie ein Kind
das weiß, was Sommerfreuden sind -
die Lust am ausgelass’nen Spiel.
Doch ist’s nur müder Flügel Rast,
der schönen Jungfer kurze Ruh.
Die Prachtlibelle wippt als Gast
auf Wiesengras. Uns scheint es fast,
als käme hier auch Freud dazu.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Domino / www.pixelio.de

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1 Kommentar
hans Witteborg
9. Juli 2012 von 10:36 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Wieder so ein schönes Ingo Gedicht!