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Rosmaringo

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Libellenrast

Die Ähre neigt sich, nicht vom Wind
gebeugt. Ein Luftgeist ohne Ziel
nützt diese Schaukel wie ein Kind
das weiß, was Sommerfreuden sind -
die Lust am ausgelass’nen Spiel.

Doch ist’s nur müder Flügel Rast,
der schönen Jungfer kurze Ruh.
Die Prachtlibelle wippt als Gast
auf Wiesengras. Uns scheint es fast,
als käme hier auch Freud dazu.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Domino / www.pixelio.de

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1 Kommentar

  1. hans Witteborg

    Wieder so ein schönes Ingo Gedicht!

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