Am Möhnesee wurd er gesichtet,
der Nutria – oder heißt es die?
Auf jeden Fall wird dort verrichtet,
was Nutrias das Leben lieh!
Obgleich der Winter hart und mächtig,
es fror dem Tier der Schwanz fast ab,
Frau Nutria wurd trotzdem trächtig,
wenngleich es auch nur wenige gab.
Als Pelztier einmal hier gezüchtet
aus warmen Südamerika
von einer Pelztierfarm geflüchtet,
ist diese Art nun heute da.
Und weil man keinen Namen fand,
das Tier war schließlich eingeführt,
wurde es Sumpfbiber genannt,
somit Grammatik nicht berührt!
Ob der – ob die , dem Nutria
geht dies an seinem Schwanz vorbei.
Das Tier ist hier und bleibt auch da
ihm ist das alles einerlei!
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Bredehorn Jens / www.pixelio.de

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1 Kommentar
Margrit Baumgärtner
4. Juli 2012 von 08:24 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Nicht nur am Möhnesee sind Nutrias zu finden, auch an einem kleinen See in Heiligenhaus (Nähe Essen). Dort gehen wir immer spazieren, wenn ich meine Mutter in meiner Heimatstadt besuche. Wir lieben die possierlichen, biberähnlichen Tiere. Ein schönes Sumpfbiber-Gedicht !