Ein Bankraub mit enormer Beute,
beschäftigt Polizei und Leute,
die Bilder als Phantom skizzieren,
um dreistes Volk zu überführen.
Drei Zeugen geben Zeichnern vor,
wie groß die Nase ist, das Ohr,
den Abstand zwischen Aug und Mund,
Gesichtsform, länglich oder rund.
Der Hinweis auf die Quastenmütze
erweist sich als die beste Stütze,
des Diebs Profil ins Licht zu zerren
Routine ist’s ihn einzusperren.
Der Inhaftierte kommt bald frei,
er legt als Alibi ein Ei.
Man fing, behördlich weiß man’s nun,
trotz Unschuld – ein Perückenhuhn.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare
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Margrit Baumgärtner
3. Juli 2012 von 07:52 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Wo nimmt Ingo nur die Ideen her….?! Köstlich !
Ingo Baumgartner
3. Juli 2012 von 18:37 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Oft muss man schon sehr schräg denken, um dem Perückenhuihn gerecht zu werden. Danke Margrit. LG Ingo
hans Witteborg
3. Juli 2012 von 10:22 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ein schräger Vogel, der sich kleidet
als wäre immer Karneval,
den gibt es nicht nur in der Ferne,
den gibt es doch wohl überall.
auf die Frage von Margrit: das kommt daher, daß uns Ingo seinen eigenen Kopf auch zum Denken benutzt.
Er hat es halt unter der Perücke, wie besagtes Huhn eben nicht!
Ingo Baumgartner
3. Juli 2012 von 18:38 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ich bin mir da gar nicht sicher, Hans, ob es bei mir unter der Perücke viel zu finden gibt.
LG Ingo