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Rosmaringo

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Phantombilder (aus der Serie „Das Perückenhuhn“)

Ein Bankraub mit enormer Beute,
beschäftigt Polizei und Leute,
die Bilder als Phantom skizzieren,
um dreistes Volk zu überführen.

Drei Zeugen geben Zeichnern vor,
wie groß die Nase ist, das Ohr,
den Abstand zwischen Aug und Mund,
Gesichtsform, länglich oder rund.

Der Hinweis auf die Quastenmütze
erweist sich als die beste Stütze,
des Diebs Profil ins Licht zu zerren
Routine ist’s ihn einzusperren.

Der Inhaftierte kommt bald frei,
er legt als Alibi ein Ei.
Man fing, behördlich weiß man’s nun,
trotz Unschuld – ein Perückenhuhn.



Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Wo nimmt Ingo nur die Ideen her….?! Köstlich !

    1. Ingo Baumgartner

      Oft muss man schon sehr schräg denken, um dem Perückenhuihn gerecht zu werden. Danke Margrit. LG Ingo

  2. hans Witteborg

    Ein schräger Vogel, der sich kleidet
    als wäre immer Karneval,
    den gibt es nicht nur in der Ferne,
    den gibt es doch wohl überall.

    auf die Frage von Margrit: das kommt daher, daß uns Ingo seinen eigenen Kopf auch zum Denken benutzt.
    Er hat es halt unter der Perücke, wie besagtes Huhn eben nicht!

  3. Ingo Baumgartner

    Ich bin mir da gar nicht sicher, Hans, ob es bei mir unter der Perücke viel zu finden gibt. :D LG Ingo

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