In einem Dorf in Kamerun
verdient sich ein Perückenhuhn
sein täglich Brot nur allzu sauer,
warum, das weiß man nicht genauer.
Perückenhühner kennt man ja
als wohlbetucht, doch dieses da
verlebt im Dorf am Vurifluss
den Tag im Permanentverdruss.
So reise ich nach Afrika,
bin dort und find das Kaff nicht da.
Auch stell ich mit Entsetzen fest,
wie kalt mich das im Grunde lässt.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © A. C. Ed. Baldamus / Illustriertes Handbuch der Federviehzucht 1896, Abbildung ist gemeinfrei


» Eine Lanze für den Kormoran
» Spatzentanz
» Alter schützt vor Grusel nicht
» Straffreie Beschimpfung
4 Kommentare
Zum Kommentar-Formular springen ↓
hans Witteborg
28. Juni 2012 von 10:24 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ein Freund fuhr auch nach Afrika
und merke auf, wen trifft er da?
Ihr ratet es. Ich sage: Bingo
den Tierfreund /Dichter, unsern Ingo!
Der wieder mal sehr weit gereist,
damit er diese Seite “speist”!
Ingo Baumgartner
28. Juni 2012 von 10:58 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Danke für das humorvolle Gedicht, Hans! LG Ingo
Ursula Geier
28. Juni 2012 von 22:51 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Lieber Rosmaringo, ich sage einfach “Bingo”, ein schönes Gedicht.
Lieben Gruß Ursula Geier
Ingo Baumgartner
30. Juni 2012 von 10:11 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Danke Ursula! LG Ingo