In Bünde gibt ´s den Krummen Hund,
Zigarre, die ganz ohne Grund
so krummförmig von Hand gedreht,
was kein vernünftig´ er Mensch versteht.
Ein kalter Hund – auch kalte Schnauze
geht als Kuchen auf die Plautze.
Läßt man ihn in der Sonne stehn,
wird er auch krumm, was nicht genehm.
Ein Hund, der sich vor Schmerzen krümmt,
der hat den Magen sich verstimmt,
von Leckerlis, die er gerafft.
Krumm seine Hinterlassenschaft.
Ein krummer Hund ist fernerhin
ein Mensch, der im Gefängnis drin.
Dort vergeht ihm schnell das Lachen,
er unterläßt die krummen Sachen.
Die Linie, die nicht gerad gezogen,
ist krumm und irgendwie verbogen.
Und hoffentlich nimmt niemand krumm,
was ich geschrieben. Das wär dumm!
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Jan Tornack / www.pixelio.de

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3 Kommentare
Ursula Geier
27. Juni 2012 von 04:20 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Manchmal ist der Mensch auch krumm
Zuviel gefr… ganz schön dumm.
das hast du wieder mal auf den Punkt gebracht, einfach schön
Gruß Uschi
Margrit Baumgärtner
27. Juni 2012 von 09:05 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Da sieht man mal, wie vielfältig die deutsche Sprache ist:
“Krummer Hund/Kalter Hund” mit verschiedener Bedeutung.
edithtg
27. Juni 2012 von 10:15 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
So, jetzt hab ich auch das versprengte “v” da hingeräumt, wo’s der Autor ursprünglich hat haben wollen. Das sind so die kleinen Pannen, die mir beim Aufbereiten der Texte passieren.