Lange galt der Schwanenhals
als ein Schönheitsideal.
Heute hüllt man ihn in Schals,
Zeiten ändern sich nun mal.
Mit dreiundzwanzig Wirbelstücken
fällt der Schwan aus seiner Art
jedes andre Wirbeltier nur sieben hat,
die Schwäne scheint das zu beglücken!
Formen sie ganz akrobatisch
so beim Turteln sich ein Herz,
beim Affen wäre dies ein Scherz
bei Elefanten problematisch.
Warum Schwäne so bestückt,
Das weiß der Herr alleine –
Giraffen mit den langen Beinen
wären darüber auch entzückt.
Ob Hälse, Beine und dergleichen
nicht immer kommt es darauf an.
Es zählt: was fängt man damit an
und was kann man damit erreichen?
Die Natur kann viel gestalten,
Dichter(innen) mögen dies
und wenn man uns immer ließ
könnten wir kaum an uns halten!
Liebe Mitautorinnen, Giraffen und Schwäne so gut beschrieben, daß ich einen langen (nicht dicken) Hals bekommen habe, da mußte das einfach raus!
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Petra Dirscherl / www.pixelio.de

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3 Kommentare
Margrit Baumgärtner
22. Juni 2012 von 08:08 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Lieber Hans, beschreiben und dichten ist die eine Sache…aber es ist schon besser so, dass Dichter/innen nicht selbst in die Gestaltung der Tiere eingreifen können. Das kann die Natur besser und wir sind nur ein Teil von dieser.
LG Margrit
hans Witteborg
22. Juni 2012 von 11:49 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
ja, Margrit, wie sagte doch Goethe im Faust: wir sind ein Teil des Teils, der anfangs alles war….
So soll es sein und das ist gut sao. Danke für den Kommentar!
Ursula Geier
27. Juni 2012 von 04:57 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
So einen Schwanenhals hab ich mir immer gewünscht, aber nie bekommen.
Lieben Gruß Uschi