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Hauspoet

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So ein Hundeleben!

Ich fresse gerne Leckerlies
und geb dafür auch Pfötchen.
Fürs Frauchen trage ich den Korb
mit jenen leckeren Brötchen.

Allein zum Fleischer darf ich nicht,
ein Laden, der ein Paradies.
So angeleint davor zu stehn,
das find ich einfach mies!

Auch Katzen jagen darf ich nicht,
das ist mein ganzer Kummer.
Nur lieg und Platz und apportier,
mein Herrchen steht auf dieser Nummer.

Im Innern schäume ich vor Wut,
meine Seele ist zerrissen.
Aus diesem Grund, wenn´s keiner sieht,
tu ich an Herrchens Auto pissen.

Im Blumenbeet fühl ich mich wohl
beim Buddeln und beim Graben.
Das Frauchen aber faucht und tobt.
Sie soll sich nicht so haben.

Im Körbchen schlaf ich müde ein
am Abend wenn die Sonne sinkt.
Im Traum jag ich den Katzen nach.
Ein Hundeleben, das mir stinkt!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Barbara Eckholdt / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Armer, armer Hund….! (Lach) Und so ein perfektes Bild dazu.

  2. hans Witteborg

    Es war einmal ein schlauer Hund,
    der eine seltne Kunst verstund.
    Er konnt die Zeitung lesen und macht nur ein Gesicht
    denn leider konnt er bellenzwar doch sprechen
    konnt er nicht.

    Danke für den Kommentar, Margrit

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