Fünf Rosenkäfer schillern satt
im grellen Gelb der schönen Blüte,
benagen Staub- und Blütenblatt -
und niemand ruft: Du meine Güte!
Es wären, angenommen nur,
die Tierchen dunkelgrau bis schwärzlich,
von unansehnlicher Natur,
dann schätzte man das minder herzlich.
Man würde ob des Schädlings schnell
der Blume gern zu Hilfe eilen.
Solch frecher, diebischer Gesell
könnt nicht mehr länger dort verweilen.
Mit Schönheit und mit Eleganz
erschleicht man sich im Nu Vertrauen.
Es fasziniert der Noblen Tanz,
im Alltag ständig anzuschauen.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
15. Juni 2012 von 06:41 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Bei den Menschen ist es leider ebenso:
Der erste Eindruck, die “Optik” zählt.
hans Witteborg
15. Juni 2012 von 11:08 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ingo ist nicht nuer ein Naturkenner, nein, er kennt die Menschen und durchschaut
ihre auf Äußerlichkeiten gerichteten Verhaltensweisen.