Ein Mensch wird ganz neutral geboren,
zur Menschlichkeit ist er erkoren,
die man als hohes Gut wohl preist!
Dann aber wird ´s ergänzt durch „meist“.
Nach der Erfahrung mit der Zeit
ist er das Gutsein gänzlich leid.
Verprellt die andern Menschen … und
ein einziger Freund verbleibt der Hund!*
* Für die vielen Katzenfreunde hätte ich da KATZE wählen sollen? Das ging nicht wegen des Reimes, außerdem ist die Katze nie Freund sondern Diktator!
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Rieke / www.pixelio.de

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2 Kommentare
Gisela Kurfürst-Meins
7. Juni 2012 von 09:00 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ist egal ob Hund oder Katze, schönes Gedicht.
Aber Katzen sind keine Diktatoren, sie haben eben ihren eigenen Kopf, wie wir Frauen auch.-:)
Oder willst Du etwa sagen, dass wir Frauen Diktatoren sind? lach
Heidi Schmitt-Lermann
14. Juni 2012 von 13:49 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Da muss ich Gisela Recht geben. Ich mag Hunde auch sehr, lebe aber zur Zeit mit meinen Katerchen zusammen. Die sind unglaublich lieb. Obwohl sie eigentlich schon gerne gehen möchten, bleiben sie noch, damit man seiner Streichellust frönen kann. Also sie haben durchaus Mitgefühl für aufdringliche, aber liebe Menschen. Sie spüren auch, wie es einem geht. Wenn es nicht so toll ist, kommen sie und legen sich zu einem und schnurren einen lautstark voll. Da ist man gleich wieder guter Stimmung. Nur wenn sie Hunger haben, kann es einen kleinen Anflug von Diktatorentum geben, lach. Sie maunzen dann gebieterisch und streichen um die Füße, aber das ist ja ihr gutes Recht. Sie sind halt nicht unterwürfig, deshalb mag ich sie ja auch so gerne und sie sind sooo herzig und niedlich, gel, lieber Hans. lach.