Ein Stieglitz – mangels Distelblüte -
nimmt Platz auf einem Fichtenzweig.
Als trefflich guten Fingerzeig
- er ist von simplerem Gemüte -
hält das ein zweiter Finkenhahn.
Er setzt sich neben, welch ein Wahn,
den Federschönling ins Gezweige.
Schon geht die Toleranz zur Neige,
in aeronautisch krummer Bahn
muss Vogel zwei das Weite suchen.
Egal ob Fichten oder Birken,
ein enger Raum zur Stieglitzbalz
gleicht eingerieb‘nem Wundensalz,
kann nichts als Zwistigkeit bewirken.
Ein Merkspruch wichtigen Gehalts.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare
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Margrit Baumgärtner
5. Juni 2012 von 08:15 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
In “aeronautisch krummer Bahn” verneige ich mich !
hans Witteborg
5. Juni 2012 von 11:08 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Doch ich in “aeronautisch Bahn” verneig ich mich durch Bücken,
das hat mir gar nicht gut getan, Ich habe wirklich “Rücken”
Demnächst lege ich mich flach auf die Erde, damit ich bei Ingos Gedichten
mich totlachen kann! Fein, dies alles.
Hoffentlich bleiben den Tiergeschichten unsere beiden Asse Margrit und Ingo noch lange erhalten!
Margrit Baumgärtner
5. Juni 2012 von 13:12 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
….und nicht zu vergessen, Hans ! Erhalten bleiben und neu dazukommen sollen aber auch viele weitere
“Tier-Geschichten-Gedichte-Schreiberlinge”!!
Danke Hans und liebe Grüße und alles Gute für den Rücken…!
Margrit
Ingo Baumgartner
11. Juni 2012 von 10:49 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Margrit und Hans – ihr unermüdlichen Kommentatoren seid bedankt. Ich bin – leider – ein lausiger Kommentator. LG Ingo