Drei Rehe durchmessen in zügigem Lauf
die Weite der Lichtung und streben zum Rain.
Das Frischgras glänzt feurig im Sonnenstrahl auf
und Erlenlaub schmückt sich mit goldenem Schein.
Ein Platz der Beschaulichkeit, Rastplatz der Sinne,
dem Wilde trotz Anmut kein sicherer Ort.
Gefahr könnte lauern im seichten Gerinne,
so sucht es den Wald als beschützenden Hort.
Die Ansicht verströmt die erbaulichen Seiten,
sie schwelgt in erfrischender Farbharmonie.
Man wünschte, es würden die Rehe nur schreiten,
verweilen als lebende Bildpoesie.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
1. Juni 2012 von 09:18 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Bild- und Wortharmonie vom Feinsten !
hans Witteborg
1. Juni 2012 von 11:53 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
sanft wie ein Reh, Wortwahl und Gedicht!