Schon hat die Königin der Nacht
im Scheine des Trabantenlichts
den Birkenast zum Thron gemacht
und blickt dem Anschein nach ins Nichts.
Da treten der Rötelmaus winzige Zehen
das Bodengras unter der dornigen Hecke,
dann schwebt her Baum, ohne Laut, nicht gesehen,
der Vogel und greift seine heute nicht einzige Strecke.
Und wieder bäumt die Eule auf,
Athene nunmehr, Weisheitshort.
Doch schon der nächste Trippellauf
führt aus dem Parthenon sie fort.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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2 Kommentare
hans Witteborg
30. Mai 2012 von 13:31 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
So werden sie ganz in Person
Göttin der Weisheit und der Jagd,
sitzen als Einheit auf dem Thron
dank Ingo jagt sie in der Nacht.
schön, wie Ingo wieder Antike Götterwelt mit dem echten Naturgeschehen verbindet!
Ingo Baumgartner
31. Mai 2012 von 08:36 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Hunger geht vor Weisheit, das ist überall so. Danke, Hans, für das launige Antwortgedicht. LG Ingo