Es rauscht in den Büschen, der Häher fliegt auf,
Geräusch vieler Klauen in fliehendem Lauf,
da bricht aus dem Dickicht der Schwarzröcke Schar,
der Markwart* verkündet mit Stimmkraft Gefahr.
Im Schutze der Rotte, den Keiler zur Seite,
vertrauen die Frischlinge diesem Geleite
und springen vergnügt wie apriltolle Hasen
hinaus aus dem Wald in die Feuchte der Wasen.
Den Augenblick später verebbt diese Flucht,
die Bache macht vor, wie man Herbsteicheln sucht,
ein friedlicher Anblick, könnt sanfter nicht sein.
Du fragst dich, wo bleibt hier das Wilde vom Schwein.
* Markwart = Eichelhäher
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare
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Margrit Baumgärtner
23. Mai 2012 von 08:18 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ich glaube, ein Internet-Wildschwein jagt zur Zeit durch die TIERGESCHICHTEN und bringt alles durch-
einander: Die Gedichtstrophen (ich habe meine letzte Strophe UNTER dem schönen Foto von dem
Camarguepferd gefunden) und die Fotos…Denn das Foto von Ingo bei seinem Wildschwein-Gedicht
passt auch nicht ganz…!? Hat Ingo sich so verändert…? (LACH)!
edithtg
23. Mai 2012 von 08:43 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Das Wildschwein war ich.
Es gab technische Probleme, die jetzt aber vom Tisch sind. Da kann es sein, dass Bilder verrutscht sind, ohne dass ich es bemerkt habe. Ich geh mal aufräumen.
edithtg
23. Mai 2012 von 08:53 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
So, jetzt sind Bilder und Textblöcke wieder da, wo sie hingehören.
hans Witteborg
23. Mai 2012 von 12:29 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Mit dem Rüssel wühlt das Schwein
sich ins Internet hinein.
Bleiben sie im Eichenwald,
läßt das selbst den Förster kalt.
wildschwein n ü t z t auf dieser Welt,
wenn es nicht in Mais einfällt!