Ein Baby liegt in seiner Wiege.
Es surrt heran ´ne Stubenfliege.
Derweil das Baby mürrisch brabbelt,
die Fliege auf sein Näschen krabbelt
und dann auch noch auf seine Backe,
dort hinterläßt sie Fliegen-Kacke.
Die Patin sich zum Kindlein beugt
und es ganz neugierig beäugt.
„Ein Muttermal* – wie der Papa
auf seiner Wange, ganz rechts da!“
Es starren alle auf das Kind,
so man auch Ähnlichkeiten find!
* Wir wissen mehr. Und sind gewiß:
manch Etikett ist Fliegenschi..!
Der Mutter schamrotes Gesicht,
Aufregung war´s und mehr war nicht.
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © alt_f4 / www.pixelio.de

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1 Kommentar
Margrit Baumgärtner
23. Mai 2012 von 08:11 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ganz die Mama, ganz der Papa——was wir alles zu sehen glauben in einem Babygesicht…..
Und dabei ist das gar nicht wichtig, denn es ändert sich im Heranwachsen des Kindes zum
Erwachsenen noch ganz viel. Lustige Idee mit der Fliege als “Muttermal”!