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Baumgaertner

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Gefahr im Unterholz

Nun lauern sie wieder in Wald und Flur,
Gefahr droht beim Wandern, bei jeder Rast.
Sie finden ihr Opfer nach Temperatur.
Warmblüter: Vorsicht! Aufgepasst!

Ein Waldlauf mit kurzer Freizeithose
endet sehr oft mit einem Stich.
Spinnentiere in Angriffspose
kennen nur Hunger, doch Mitleid nicht.

Lassen sich abstreifen aus dem Gras,
krallen sich fest auf warmer Haut.
Kennen beim Blutsaugen keinerlei Maß,
ihr Saugorgan ist kraftvoll gebaut.

Danach leiden Menschen, Katze und Hund,
die ZECKE wird erst spät entdeckt.
Zeigt sich noch ein Ring, schmerzvoll und rund,
hat sich der Mensch schon längst angesteckt.

Borrelien wandern durch den Wirt,
Erkrankung droht und große Pein.
Zum Arzt der nächste Gang dann führt,
strenge Behandlung muss nun sein.

Der HOLZBOCK hat das Blut bekommen,
mit Widerhaken stach er zu.
Nun hat er wieder Platz genommen,
wartet im Gras in aller Ruh.




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Echino / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. hans Witteborg

    Die Gefahr wird nach wie vor unterschätzt. Borreliensind äußerst gefährlich, wer daran ernstlich erkrankt
    schwebt in Lebensgefahr. Leider sind die Hausärzte vielfach nicht in der Lage die Krankheit zu erkennen.
    Margrit, abgesehen davon, daß sachlich alles richtig ist, sind deine Verse wirklich toll!

  2. Margrit Baumgärtner

    Danke, Hans! Zur Ergänzung sei noch gesagt, dass man gegen die Borreliose NICHT impfen kann—da hilft nur ein frühes Erkennen und schnelle antibiotische Behandlung. Gegen die andere durch Zecken übertragene Krankheit (FSME) kann man sich (regelmäßig) impfen lassen.

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