Kooperation Förster – Fichtentriebwickler

Der Wickler an dem jungen Triebe
erfreut sich kaum der Försterliebe.
Sein Kind – die Raupe – nagt an Fichten
um deren Lenzwuchs zu vernichten.

Das kann man, Schöpfung hin und her,
nicht dulden, also Gegenwehr.
Man bricht dem Baum den Austrieb ab,
dem Tierchen winkt ein frühes Grab.

Die Äste sind nun ohne Triebe,
nur sind die neuen Nadeldiebe
statt Wickelwürmer Menschenhände.
Wie anders dieses Lebensende!



Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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2 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 30. April 2012 at 09:40
    • Antworten

    Der Mensch neigt eben zu radikalen Eingriffen…ein schönes „Nadeldiebe“-Gedicht !

  1. Selbst über simple Nadeldiebe,
    schreibt Ingo ein Gedicht mit Liebe!

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