Hoch in dem Wacholderbaum,
der kaum einen Blick durchläßt,
ein Schlupfloch – doch man sieht es kaum.
Die Ringeltaube baut ein Nest.
So hin und wieder angeflattert
kommt eine Elster und sie schaut
recht interessiert. Wenngleich verdattert
die Taube trotzdem weiter baut.
Man kann Gefahren übersehen.
Doch wundern darf man sich dann nicht,
wenn ´s brenzlig wird in dem Geschehen
und Torheit aus Verhalten spricht.
So ist denn auch nach ein paar Tagen
der Rest von einem Taubenei
auf naher Wiese zu beklagen.
Eins ist noch übrig – es gab zwei!
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Hobbyfotograf / www.pixelio.de

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1 Kommentar
Margrit Baumgärtner
30. April 2012 von 09:32 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Anscheinend sind “unsere” Ringeltauben schlauer: Sie brüten in ihrem Nest im Baum direkt an unserem Balkon. Doch sehr oft fliegt eine von ihnen einige Bäume weiter – in Sichtweite – und macht DORT
ordentlich Lärm—um Feinde abzulenken…?!?