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Hauspoet

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Schaf und Farbe

In einer Herde, doch recht brav,
befand sich auch ein schwarzes Schaf.
Das hat das dunkle Fell geerbt,
war durch Vererbung eingefärbt.

Weil´s in der Herde stets auffiel,
war ´s auch der Hütehunde Ziel,
die zwickten es nur so zum Spaß
ins Hinterbein aus Rassenhaß!

Der Schäfer, auch nicht tolerant,
der trieb es meist zum Weiderand
und bot so die Gelegenheit
zum Schäferhunde Zeitvertreib.

Die andren Schafe ziemlich dämlich,
die freuten sich darüber hämisch,
verstießen es aus ihrem Kreis.
Ein schlimmes Schicksal wie man weiß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © A. S. / http://www.pixelio.de

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1 Kommentar

  1. Margrit Baumgärtner

    In unserer Umgebung ist oft eine Schafherde, zum Glück sind dort Schäfer und Hunde nett zu allen Schafen.
    So soll es sein!

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