Vom Meer zum Gipfelkreuz gemessen,
zwei Kilometer, nicht vergessen
drei Meter Schnee dann noch dazu,
das raubt selbst Dohlen jede Ruh.
So ziehen die Artistenschwärme
ins Tal, genießen dort die Wärme,
erwerben sich mit ziiiiii – ziriiiiii
erstaunlich viel an Sympathie.
Manch Flugschau fördert diese Liebe,
doch gibt es manche Seitenhiebe
vom Rest des Rabenklans, mit Recht,
was ist an Krähen, Elstern schlecht?
Den Hähern (Tannen- oder Eichel-),
versiegt vor Zorn darob der Speichel,
warum schreckt “krächz”, erbaut ziriiii?
Die Menschen spinnen irgendwie!
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Ingo Baumgartner /

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3 Kommentare
Anita Menger
16. Februar 2012 von 07:48 (UTC 2)
Wer kann sich auf uns Menschen schon einen Reim machen – Wir haben nun mal alle eine Meise
Guten Morgen Ingo,
wenn wir uns auch nicht persönlich kennen, so sind mir viele deiner Gedichte doch schon längst bekannt und ich lese sie immer wieder mit Vergnügen.
Liebe Grüße
Anita
Ingo Baumgartner
16. Februar 2012 von 08:04 (UTC 2)
Danke dir für den Kommentar, Anita. Freut mich, wenn dir die Gedichte gefallen.
LG Ingo
Hans Witteborg
16. Februar 2012 von 10:50 (UTC 2)
Melodisch ist die Alpendohle,
kein Krah, kein lautes Rumgejohle.
Doch baut sie im Kamin ihr Nest,
stinkts in der Bude wie die Pest.
Ganz allgemein, das Rabenvolk
ist unbeliebt. Bis auf den Kolk,
den durch Hans Huckebein, den Raben,
wir in das Herz geschlossen haben.
Insoweit irrt hier Ingos Häher,
betrachten wir die Sache näher.