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Rosmaringo

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Die Pferdeschwemme zu Salzburg

Man trieb die Mähren, Rösser, Gäule
zur Reinigung und Politur
ins Becken mit der Denkmalsäule,
dann schritt man schnell zur Prozedur.

Der Rappen, Füchse und die Schecken
versah man erstens mit Shampoo,
es sollte ja kein Pferd verdrecken,
für Kutscher galt das ebenso.

Als zweiten Schritt versah die Bürste
den Dienst in gründlicher Manier.
Der Striegel löste ganze Würste,
gedreht aus Haar und Schmutzpanier.

Noch kurzes Schwemmen, Bad zu Ende.
Nun war das Pferd gewaschen – doch
es trabten aus dem Waschgelände
nur Schimmel, Schimmel noch und noch.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Ingo Baumgartner /

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3 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Da staune ich aber über Salzburger Gepflogenheiten….und über
    die Geduld der dortigen Rösser….!!

    LG Margrit

  2. Hans Witteborg

    Roßtäuscher gibt´s überall
    und für den ganz besonderen Fall,
    daß man schecken oder Füchse
    färben will, gibts aus der Büchse,
    die mit einem Frosch verziert,
    Schuhcreme, die auch schwarz lackiert.

  3. Ingo Baumgartner

    Margrit und Hans!
    In Salzburg hat man schließlich auch Stiere gewaschen (Salzburger Stierwascher).
    http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/salzburg/stadt_salzburg/stierwascher.html

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