Besser als der Ruf

Beim Klang des Jagdhorns, dem Hundegebell
erhöht sich der Pulsschlag, das Herz schlägt schnell.
Es treibt mich das Fieber der jagdlichen Lust,
doch bin ich mir trotzdem der Verantwortung bewußt

gegenüber dem Wild, das zur „Ernte“ reift,
man niemals zur Büchse, zur Flinte greift,
wenn das Wild, das ganzjährig wurde gepflegt
man nicht mit einem erlösenden Schuß erlegt.

So bleibt der Zeigefinger manchmal auch grade,
damit man nicht Wild noch dem Waidmann schade.
Bin Jäger – nicht Schießer auch wenn man vermeint
der Grünrock sei weder Natur- noch Tierfreund!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Joujou / http://www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Ja, ich bin vor vielen Jahren mit meinem Vater auf die Jagd gegangen.
    Und ich war immer happy, wenn er nichts geschossen hat.
    Am liebsten saß ich im Jägerstand und hab mir die Tiere beobachtet.
    Lieben Gruß
    Uschi

    • Hans Witteborg on 6. Februar 2012 at 12:59
    • Antworten

    Liebe Uschi,
    dann kannst Du nachvollziehen,daß die meisten Jäger ihren schlechten ruf nicht verdienen.

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