Wenn im Tal die Menschen träumen,
der See noch schwarzes Nachtkleid trägt,
wenn Scherenschnitte Weißgrund säumen,
der Horizont die Esse fegt
und Feuer an die Kohlen legt,
bin ich da zu schauen.
Gipfel formen jetzt Konturen,
die Gletscher züngeln in das Kar,
der Hang vor mir zeigt Nachtvolkspuren,
ein sanfter Wind spielt mit dem Haar,
den Morgen grüßt ein Dohlenpaar.
Welch ein Morgengrauen!
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Ingo Baumgartner /

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4 Kommentare
Hans Witteborg
3. Februar 2012 von 11:06 (UTC 2)
Einfach klasse!
LG Hauspoet
Ingo Baumgartner
4. Februar 2012 von 08:53 (UTC 2)
Danke, Hans! LG Ingo
Ursula Geier
5. Februar 2012 von 07:06 (UTC 2)
Ach ist das schön, so mag ich den “Morgen” liebe Grüße an alle Poeten.
Ingo Baumgartner
5. Februar 2012 von 09:49 (UTC 2)
Freut mich, Ursula, wenn dir die “Morgenstunde” gefällt. LG Ingo