In dem Eichenwald-Bestand
das Wildschwein reichlich Nahrung fand.
Wühlte auch nach fetten Maden,
Proteine könn´ nicht schaden!
Durch die ganze Wühlarbeit
keimten Eicheln mit der Zeit
in der Humus reichen Erde,
daß daraus ein Hochwald werde.
so nützlich ist die wilde Sau
und der Förster weiß ´s genau.
Maisanbau auf der Feldern
lockt die Wurzen aus den Wäldern.
Das Nahrungs-Überangebot
aber ist des Frischlings Tod.
es gibt bei uns zu viele Sauen
und die Jäger müssen schauen,
daß der Schaden, der anfällt
sich in engen Grenzen hält.
Um die Rotten klein zu kriegen,
bleiben die im Schusse liegen,
die vielleicht ein Jahr und jünger,
zuckt des Jägers Zeigefinger!*
* Liebe Tierfreunde: leider notwendig!
Autor: Hans Witteborg
Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/
Fotograf/Künstler: © Rudolpho Duba / http://www.pixelio.de

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1 Kommentar
Margrit Baumgärtner
31. Januar 2012 von 08:17 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ja, das verstehen wir schon, Hans: Ein “Sau-Überschuss” muss reguliert werden.
(Ich denke da auch an die gefährlichen “Treffen” im Straßenverkehr.)
LG Margrit