Wer flüstert, hat schon halb verloren
und Anschleichen macht keinen Sinn.
Ein kleines Tier mit feinen Ohren
beschließt den Hörtest mit Gewinn.
Nur an den Schritten hört der Nager:
Das ist mein Mensch, der Futter bringt !
Die Stimme ist vom doofen Schwager !
Und das ist nun das wilde Kind !
Empfindsam hört ein Meerschweinchen.
Hektik findet es gar nicht schön.
Das Kuscheltier mit kurzen Beinchen
kann hörend seine Umwelt seh´n.
Auch selbst kann es energisch „quiecken“,
„Murmeln“ bedeutet: Ich bin fit.
Schmerzen und Angst zeigt schrilles „Piepsen“,
ein leises „Grummeln“: Nimm mich mit.
„Meerschweinchenflüstern“ kann man lernen,
Verständigung ist nicht so schwer.
Leisestes Kommen und Entfernen
erkennt das Meerschweinchen-Gehör.
Autor: Margrit Baumgärtner
margritbaumgaertner@web.de
Fotograf/Künstler: © Margrit Baumgärtner / http://www.pixelio.de
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2 Kommentare
Hans Witteborg
27. Januar 2012 von 11:31 (UTC 1)
Ob die Meerschweichen dieses wunderbare Gedicht auch verstehen? Ich bin mir sicher. Toll gemacht!
Margrit Baumgärtner
31. Januar 2012 von 08:30 (UTC 1)
An die Besitzerin von KUSCHEL (das süße Tier auf dem Foto):
HAPPY BIRTHDAY !!