Die Stadt, die Glamour gern verspricht,
wird weltoffen und frei genannt.
Die Menschen leben dicht an dicht
und bieten ein Schlaraffenland:
Ein Mix aus Armut, Elend, Not
zieht Nager an millionenfach.
Müllberge, Abfall, Dreck und Kot …
Ratten halten die Stadt in Schach.
Die Heimsuchung ist fürchterlich,
erfolgt epochenhaft in Schüben.
Die “Mitbewohner” zeigen sich
schon lange nicht mehr nur im Trüben.
In U-Bahn-Schächten laufen sie
vom Gleisbett zu den Fahrgastbeinen.
Bringen im Spielplatz oder Park
Kinder und Eltern auch zum Weinen.
1-Meter-Monsterratten sind
nachweislich schon gesichtet worden.
Auch friedliche New Yorker zwingt
ein starker Drang zum Ratten-Morden.
Autor: Margrit Baumgärtner
margritbaumgaertner@web.de
Fotograf/Künstler: © Reg Mckenna / Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert. Dieses Werk darf von dir verbreitet werden: vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden. Neu zusammengestellt werden: abgewandelt und bearbeitet werden zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung – Du musst den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (aber nicht so, dass es so aussieht, als würde er dich oder deine Verwendung des Werks unterstützen).

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2 Kommentare
Hans Witteborg
26. Januar 2012 von 12:21 (UTC 1)
Ratten in dem Untergrund
gibt es mahr als nur Bewohner,
bleiben sie im dunklen Schlund
von Kanälen ist uns wohler.
Gibt jedoch noch andere “Ratten”,
die sind in der Unterwelt,
werfen ihre bösen Schatten
auf uns, was uns nicht gefällt!
Margrit wieder einmal sehr schön! Kompliment.
Ursula Gressmann
26. Januar 2012 von 17:52 (UTC 1)
Liebe Margit,
ich las dein Gedicht sehr gerne. Stell dir nur vor, man sieht immer nur 1/10 der Ratten, die wirklich da sind. Früher fing Sarah, meine Siamkatze, ab und zu eine Ratte.
Herzl. Grüße Uschi